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Unsere Schule ging aus der ehemaligen Tagesstätte für geistigbehinderte Kinder und Jugendliche hervor. Daher gibt es im Kollegium noch einen Stamm aus dieser Zeit. Die damaligen Kolleginnen gingen engagiert daran, ein tragfähiges Konzept für eine Schule für Geistigbehinderte zu entwickeln, in das reformpädagogische Ansätze ebenso Eingang fanden wie neue Erkenntnisse der Sonderpädagogik. Es wurden viele Wege ausprobiert und was sich bewährte, fand Eingang ins Konzept. So entstand eine schöpferische und kollegiale Atmosphäre, die auch nach außen ausstrahlte, so dass auch gern junge Kolleginnen und Kollegen an unsere Schule kamen. Daher verfügen wir über eine ausgewogene Altersstruktur sowie über eine hohe Anzahl gut qualifizierten Fachpersonals.

Altersstruktur der Lehrer und Lehrerinnen:

über 60 Jahre                  1

über 50 Jahre                  6

über 40 Jahre                  4 

über 30 Jahre                  6

 Ausbildungsstand der Lehrkräfte:

Von den  17  Lehrerinnen und Lehrern an unserer Schule sind  8  im Fachgebiet  Geistigbehindertenpädagogik  ausgebildet.

Von den  15  Pädagogischen Unterrichtshilfen haben 8 eine sonderpädagogische Zusatzausbildung absolviert bzw. befinden sich gerade in dieser Maßnahme.

Die Lehrkräfte werden in den Klassen von Erzieherinnen und  Betreuerinnen und Betreuern unterstützt. Sie alle gemeinsam bilden das Klassenteam, das in vertrauensvoller Zusammenarbeit den Bildungs- und Erziehungsauftrag umsetzt.

Die Erzieherinnen bieten über den Unterricht hinaus einen Frühhort von 6.00 bis 8.00 Uhr,  einen Späthort von 15.00 bis 18.00 Uhr  und  eine ganztägige Betreuung während der Ferienzeit an. So wissen die berufstätigen Eltern ihre Kinder gut und sicher aufgehoben.

Ergänzend zu unserem Personal gehören zu den Klassenteams auch Referendare (im Moment haben wir 4  an unserer Schule), Erzieher- und Heilerziehungspfleger-Praktikanten sowie 3  Zivildienstleistende. Wir freuen uns, so viele junge Menschen in unserem Kollegium zu haben. Zwar müssen die anleitenden Mentoren einige Mühe auf sich nehmen. Aber dafür bringen die „jungen Kollegen auf Zeit“ ihre jugendliche Frische und ihren Elan, einen neuen Blick  auf das, was wir tun, den neuesten Stand der Fachwissenschaft und oft auch ihre ganz speziellen persönlichen Begabungen ein, die uns wichtige Anregungen verschaffen und auch von den Schülern gern – oft auch mit Begeisterung – angenommen werden.

Neben den Pädagogen leisten auch die Therapeutinnen einen wichtigen Beitrag zur körperlichen und geistigen Entwicklung unserer Schüler. Drei Physiotherapeutinnen mit Spezialausbildungen in Sensorischer Integration, Psychomotorik, Bobath u.a. Methoden bieten Einzel- und Gruppentherapien an. Zu ihrem Programm gehört auch therapeutisches Schwimmen.

Unsere fest angestellte Logopädin müssen wir uns mit einer anderen Schule teilen, weshalb sie nur an zwei Tagen für unsere Schüler zur Verfügung steht. Auf  Verordnung durch den Hausarzt kommen aber auch niedergelassene Logopädinnen zu uns, um die Schüler zu therapieren.

Unverzichtbar ist für uns ebenso die Tätigkeit der beiden  freien Mitarbeiterinnen, sie arbeiten als Musiktherapeutin (Trommel-AG) und Kunsttherapeutin (Mal-AG)auf Honorarbasis. Beide unterstützen unser Anliegen, den Schülern vielseitige Anregungen zu vermitteln, alle ihre Begabungen zu entwickeln und gerade ihnen, die meist in der Kommunikation gehandicapt sind, wirkungsvolle alternative Ausdrucksmöglichkeiten zu eröffnen.

An unserer Schule werden die Kinder und Jugendlichen nicht nur vom pädagogischen Personal gebildet und erzogen. Jeder, der hier arbeitet, wirkt auf die eine oder andere Weise mit seiner Tätigkeit und mit seiner Persönlichkeit auf sie ein, so auch unsere technischen Mitarbeiter.

Die Schulsekretärin ist eine wichtige Anlaufstelle auch für die Schüler, ebenso der Hausmeister und der Hausarbeiter.  Eine ganz besondere Bedeutung hat unsere Küchenmannschaft. Nicht nur dass der Koch und die beiden Küchenfrauen uns täglich mit schmackhaftem und gesundem Essen versorgen - die Küche ist auch ein Ort, wo Schüler täglich kleine Hilfen leisten und viele ein  Praktikum absolvieren. Sie alle nehmen sehr bewusst auch ihren pädagogischen Auftrag wahr und stehen bei den Schülern daher auch hoch im Ansehen. Letzteres lässt sich auch auf die vielen Fahrer des Fahrdienstes (Schulbusse) beziehen, der  zwar nicht unmittelbar zu unserer Schule gehört, uns und unserer Arbeit aber sehr verbunden ist.